WALL·E
Der Letzte räumt die Erde auf (Special Collection)
DVD
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| Mitwirkende: | |
|---|---|
| Produzenten: | Thomas Newman Peter Gabriel |
| Formate: | Dolby PAL |
| Informationen: | |
|---|---|
| EAN Code: | 8717418185886 |
| Hersteller: | Walt Disney |
| Studio: | Walt Disney |
| Vertreiber: | Walt Disney |
| Director: | Andrew Stanton |
| veröffentlich im Jahr: | 2009 |
| Sprachen und Features: | |
|---|---|
| Englisch (Untertitel für Hörgeschädigte), Deutsch (Unbekannt), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Türkisch (Subtitled), |
WALL·E - Der Letzte räumt die Erde auf (Special ... - Kurzbeschreibung
Nachdem die gesamte Menschheit ihren völlig verschmutzten Heimatplaneten in die Weiten des Weltalls verlassen hat, bleibt das Aufräumen der Erde den Robotern überlassen. 700 Jahre später ist nur noch der kleine Roboter WALL-E übrig und macht unermüdlich genau das, wofür er hergestellt wurde: Müll sortieren und zu kleinen Würfeln pressen. Doch nach all den Jahren alleine auf dieser Welt hat der liebenswerte Kerl einen winzigen Defekt entwickelt: eine Persönlichkeit. Fortan leidet er zunehmend unter seiner Einsamkeit. Als eines Tages die coole Roboterdame EVE auf der Erde landet, wird WALL-E′s Leben gründlich auf den Kopf gestellt. Bald liegen die Zukunft der Erde und das Schicksal der Menschen in seinenDer Müllentsorgungsroboter WALL-E fristet als letzter "Überlebender" der vermüllten Erde ein freudloses Dasein...bis ein Raumschiff die Aufklärungsdrone EVE abwirft - es ist der Beginn einer wunderbaren Liebe. Das Animationsstudio Pixar ist trotz des Aufkaufs durch den Disney Konzern nach wie vor unumstritten die Nummer eins im Bereich der computergenerierten Kinospielfilme und Regisseur Andrew Stanton hatte bereits 2003 mit seinem oscarprämierten Blockbuster Findet Nemo bewiesen, dass er es ausgezeichnet versteht auf der emotionalen Klaviatur unserer Seele zu spielen. Während es Stanton dort jedoch noch mit ausgesprochen kommunikationsfreudigen Meerwasserfischen, Haien und Schildkröten zu tun hatte, liegt der Fall bei WALL-E etwas komplizierter, handelt es sich bei dem titelgebenden Helden doch um einen Müllentsorgungs-Roboter (WALL-E steht dabei für Waste Allocated Load Lifter Earth-Class). Die Menschheit hat sich die Erde untertan gemacht und dabei jedwedes Leben wortwörtlich im selbstproduzierten Müll erstickt. Auch die ausgefeiltesten Müllentsorgungstechniken konnten die Unvermeidbarkeit ihres Handelns nicht verhindern. 700 Jahre ist es nun her, seitdem der Exodus des Planeten mithilfe gigantischer Vergnügungsraumkreutzer erfolgte, und 700 lange Jahre lang buddelt, presst und ordnet die wandelnde Müllenentsorgungsmaschine WALL-E unbeeindruckt vor sich hin. Eine gigantische Sisyphusarbeit, dessen unmenschliche, roboterhafte Ausdauer in wolkenkratzerartigen Müllbergen ihren Ausdruck findet. Und WALL-E ist tatsächlich kein gewöhnlicher Roboter, sondern einer mit Herz. Er hat sich in seiner Behausung mit allerlei Memorabilia eingerichtet und hält sich eine kleine Kakerlake als Haustier die dem kleinen Wühler auf seinen holprigen Fahrten durch die Deponie lustig hinterherspringt. Nach getaner Arbeit oder wenn mal wieder ein Wirbelsturm aus Dreck und Staub die Entmüllung unmöglich macht, macht es sich WALL-E in seinem Container bequem und betrachtet mit melancholischem Ausdruck in den optischen Linsen einen alten Hollywoodschinken, der, bereits heute als anachronistisch zu betrachten, ausgerechnet von einem Magnetband abgespielt wird. Man nannte diese Maschinen früher Videorekorder. So weit so trist und trübe. Bis eines Tages ein Raumschiff auftaucht und wie ein riesenhaftes Huhn die eiförmige Aufklärungsdrone EVE auswirft. Für WALL-E ist es Liebe auf den ersten Blick...für EVE nicht so ganz. Die erste halbe Stunde des Films ist reine Kinomagie. Der Film verlässt sich selbstbewusst auf seine visuelle Kraft und kommt dabei ohne jede Dialogzeile aus. Die Kommunikation zwischen Kakerlake und Müllentsorgungsroboter geschieht also ohne Worte, was nicht wirklich überrascht und selbst als die aus Müllentsorgungsrobotersicht bezaubernde EVE über die Mülldeponie saust bleibt es bei einigen, wenigen Fieplauten, die wechselweise Neugier, Begierde, Aggressivität oder Schmerz ausdrücken. Erst wenn EVE den Beweis für die Möglichkeit von Photosynthese auf dem scheinbar sich regenerierenden blauen Planeten sicherstellt, wechselt die Handlung von der gigantischen Post-Konsum-Müllhalde hin zu den pervers degenerierten, vergnügungssüchtigen Überlebenden, die verfettet in einer Endlosschleife auf ihrem Kreuzfahrtraumschiff "Axiom" durchs All treiben. Auch wenn WALL-E es in seiner Vorhersehbarkeit nicht mehr schaffen wird an das Niveau der ersten Hälfte anzuknüpfen, bleibt der Film dennoch ein Highlight des Animationsfilms der letzten Jahre. Sowohl für etwas größere Kinder die ein Gespür für atmosphärische Details mitbringen als auch für Erwachsene die kein Gagfeuerwerk erwarten rundum zu empfehlen.--Thomas Reuthebuch |
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Herkunft: read 709, 25.05.2012 12:30:30 Uhr








