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Steven wollte seinem Fernsehtechniker nur ein paar Scheine rüberschieben, damit der ihm einen kostenlosen Zugang zu allen Kanälen verschafft. Wenn er gewußt hätte, mit was für einem schrägen Typen er es zu tun bekommt, dann hätte er sicher die Finger von diesem Deal gelassen. Denn der "Cable Guy" Chip ist nicht nur eine hyperaktive Knalltüte mit sonderbarem Humor, er ist vor allem anhänglich wie eine Klette. Die teuflisch lästige Nervensäge drängelt sich unaufhaltsam in Stevens Leben, veranstaltet lautstarke Überraschungsparties in seiner Wohnung und quasselt ihm den Anrufbeantworter voll. Das Faß zum Überlaufen bringt Chip, als er sich in Stevens Beziehung zu Ex-Freundin Wenn Sie glauben, um Jim Carreys Komödien zu mögen, müsse man erst langsam einen Geschmack für sie entwickeln, stellen Sie sich seinen Film Cable Guy - Die Nervensäge als eine Flasche bittersüßen Wein vor. Der Film hat einen bleibenden Nachgeschmack, aber dieser Geschmack fällt ein wenig zu düster und extrem aus, als dass man eine zweite Flasche bestellen möchte. Auf der anderen Seite muss man Jim Carrey zugestehen, dass er mit dieser schwarzen Komödie seinen Ruf aufs Spiel gesetzt hat, was mit Blick auf sein für diesen Film kassiertes 20-Millionen-Dollar-Salär nicht unerheblich ist. Carrey spielt einen geistesgestörten Kabelfernseh-Installateur, der einem naiven Junggesellen (Matthew Broderick), der gerade erst seine Verlobung aufgelöst hat, seine Freundschaft aufzwingt. Je weiter Carreys Wahnsinn im Verlauf der Handlung fortschreitet, desto gefährlicher (und witziger) wird der Film. Obwohl sich Carreys Film an den Kinokassen eher als eine Enttäuschung entpuppte, sagt dies über seine Qualität nichts aus. Für alle, die von Jim Carreys Ace-Ventura-Filmen genug haben, ist Cable Guy - Die Nervensäge die lang ersehnte Abwechslung. --Jeff Shannon
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